Free Fire vs PUBG: Neuer Zustand: Was ist besser?

Fire vs PUBG: New State Zum einen gibt es die reisenden Iren Chris und Frank als Kunden, die zu Hause Sturmgewehre für den Bürgerkrieg kaufen wollen.Für den Umzug der Ware haben sie auch die Helfer Stevo und Bernie dabei.Währenddessen wartet Vernon auf der Verkäuferseite mit seinem Partner Martin und ihren Assistenten Harry und Gordon.Zudem kommt der vornehme Bartträger Ord, als weiterer Mittelsmann ohne klare Loyalitäten, zum Treffpunkt.

Garena freies Feuer
Feuer vs PUBG: Neuer Zustand

Eine umschriebene Szene, zwei Handvoll Menschen mit unklaren Absichten und die Vielzahl an geladenen Waffen – nein, es braucht wirklich keine Weitsicht, dieses Pulverfass als solches zu erkennen.Es ist daher nicht verwunderlich, dass es einen schnellen Knall im Sternbild gibt.

Spannend ist jedoch die Konsequenz, mit der Wheatley und sein eingespieltes Produktionsteam vor allem Co-Autorin und Lebenspartnerin Amy Jump eine aus unzähligen B-Movies bekannte Eskalation zum Exzess erzählen.Denn während die Schießerei normalerweise das kathartische Finale eines Films markiert, ist die bald stattfindende und dann nie endende Schießerei, wie man unbegrenzt Diamanten hackt, das einzige Prinzip der Handlung.

Geiseln ihrer eigenen Gewalt

Wer zuerst schießt und warum auf wen bleibt eine wirkungsvoll inszenierte Nebensache.Vielmehr ist der Kern von Wheatleys Farce die Zwanghaftigkeit, mit der die Figuren ihre gegenseitige Vernichtung vorantreiben.

Denn je prägnanter die Kämpfer, die stilvoll im Siebziger-Look gekleidet sind, ihre Forderungen in kurzen Pausen im Feuer formulieren – und ebenso verbal und fantasievoll die andere Seite mit Beleidigungen bedecken – desto deutlicher offenbaren sie ihre Ohnmacht und entlarven sich als Geiseln ihrer eigenen ritualisierten Gewalt.Aber wer überlebt lange genug, um vielleicht aus dem Rollenmuster auszubrechen?

Dass diese Frage trotz der ausgestellten Konstruktion des Szenarios bis zum Schluss spannend bleibt, ist Free Fire neben formaler Perfektion im Bild (Kamera: Laurie Brody) und Schnitt herausragendem Ensemble zu verdanken.Brie Larson, Cillian Murphy, Sharlto Copley und ihre Mitspieler und Gegner kennen sozusagen genau die Stereotypen, die sie mit Begeisterung verkörpern.

Aber klugerweise ironisieren sie ihre grell konturierten Rollen nicht.Ihre intelligente Aufladung zwischen Theatralik und Empathie in Per se nicht gerade charmanten Charakteren fügt sich nahtlos in einen Film ein, der bewusst die Ambivalenz zwischen cooler Reflexion und synästhetischem Rausch sucht.

An den oft drastisch illustrierten Gewalttaten ist jedoch nichts Herrliches.Im Gegenteil: Gangster haben sich noch nie buchstäblich ins Bein geschossen, und selten war es im Kino so langsam zu sterben.Die zunehmend kopflosen Kämpfe um Leben und Tod sind alle frei von Gangsterromantik und stattdessen grotesk und bitter böse.

Für ballettartige Action, martialische Allmachtsfantasien oder Waffenfetischismus ist kein Platz."Free Fire" überzeugt noch mehr als ein subversives und selbstzerstörerisches Stahlgewitter.